

“Ich bin ein Mensch. Nichts Menschliches ist mir fremd.”
Terenz

Über mich
Mann und Vater
Ende der 1970er Jahre in bescheidene Verhältnisse geboren, nach einem Lehrabschluss als Mechatroniker, einem MTF-Diplom und einem FH-Studium, arbeite ich seit 2010 in einem Wiener Krankenhaus. Familie, nährende Beziehungen, Bewegung in der Natur sowie gelegentlicher Rückzug, sind die wichtigsten Ressourcen in meinem Leben.
Mensch
Aus Erfahrung am eigenen Leib, bin ich zutiefst überzeugt von der Entwicklungsfähigkeit des Menschen. Insbesondere kritische Lebensereignisse und existentielle Krisen (Scheitern, Verzweiflung, Krankheit und Tod) aber auch außergewöhnliche Bewusstseinszustände durch Grenzerfahrungen (Meditation, Fasten, Atemtechniken oder psychoaktive Substanzen) tragen enormes Wachstumspotential in sich. Konfrontation und Integration lassen uns an diesen Herausforderungen über unser altes Ich hinauswachsen, als Mensch reifen. Nicht immer sind wir alleine dazu in der Lage diese Krisen zu überwinden und die damit einhergehenden Entwicklungsaufgaben zu meistern. Manchmal brauchen wir Hilfe und Begleitung auf einem Stück unseres Weges. Vor allem derartige Erfahrungen und unterstützende Wegbegleiter waren es, die mich in meinem heutigen Beruf als Psychotherapeut ankommen haben lassen.
Psychotherapeut
Offenheit für Neues, die Lust an Entdeckung und Entwicklung sowie meine Freude an vielfältigen Methoden und unkonventionellen Settings, haben mich in die Integrative Therapie geführt, die methodenübergreifend und offen für Weiterentwicklung entlang wissenschaftlicher Erkenntnisse ist. Nach dem psychotherapeutischen Propädeutikum an der Donau-Universität Krems, habe ich von 2022 bis 2026 das psychotherapeutische Fachspezifikum für Integrative Therapie bei der Fachsektion IT des Österreichischen Arbeitskreises für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) absolviert. Zudem bin ich seit 2024 im Lehrgang für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bei der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien (ÖAS). Das Erleben der Wirksamkeit der Emotionsfokussierten Paartherapie in meiner eigenen Ehe und eine Weiterbildung in EFT, bilden das Fundament meiner Arbeit mit Paaren. Im Rahmen eines klinischen Praktikums in der Klinik Eggenburg des Psychosomatischen Zentrums Waldviertel (PSZW), durfte ich wertvolle Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen machen. Als Psychotherapeut bin ich in freier Praxis in Krems an der Donau tätig.
Die Integrative Therapie mit ihrem bio-psycho-sozio-ökologischen Menschenbild entspricht meinem persönlichen Blick auf die Welt. Symptome und Störungsbilder erklären sich nicht nur durch individuelle Biographien. Darüber hinaus sind sie immer im Zusammenhang mit dem sozialen, ökonomischen, ökologischen sowie politischen Kontext zu betrachten. In diesem Sinne, durch die Schaffung von Bewusstsein für krankmachende (entfremdende) Lebensumstände, ist Integrative Psychotherapie auch kritische Kulturarbeit.
Die Auseinandersetzung mit anderen psychotherapeutischen Methoden und neuen Entwicklungen, wie mit Psychedelika augmentierte Psychotherapie, sowie angrenzenden Feldern, wie Neurobiologie, Psychoneuroimmunologie oder Philosophie, begeistert mich. Regelmäßige Fortbildung, Selbsterfahrung und Supervision ist berufliche Selbstverständlichkeit und Freude zugleich.
